Vasco erweitert seine Aktivitäten im asiatischen Markt. Nach einem erfolgreichen Start in China investiert das Unternehmen in die weitere Expansion. Vasco ist seit Ende 2024 mit einer Tochtergesellschaft in China vertreten. Innerhalb eines Jahres hat das Unternehmen die Anzahl der Verkaufsstellen von drei auf 43 erhöht. Zum Markteintritt wurden die Produkte über ausgewählte Partner an den Flughäfen von Peking, Shenzhen und Guangzhou angeboten. Inzwischen sind Übersetzungsgeräte von Vasco in 20 chinesischen Städten erhältlich.
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Vasco überzeugt Kunden in China durch europäische Qualitätsstandards
2026 erweitert Vasco sein Produktangebot in China: Das bisher erfolgreichste Modell ist der Vasco Translator V4. Anfang des Jahres werden der Übersetzungskopfhörer E1 und das neueste Translator Modell Q1 das Sortiment ergänzen.
„Trotz der starken Präsenz lokaler Marken verbinden chinesische Kunden Produkte aus Europa mit hoher Qualität. Unsere Übersetzer werden auch hier als Premiumgeräte wahrgenommen“, sagt Radosław Studnicki, Chief Operating Officer bei Vasco.
Vasco hebt in der Kommunikation im asiatischen Markt hervor, dass die Produkte in Europa entwickelt und hergestellt werden. Im Hinblick auf seine Vermarktungsaktivitäten hat sich das Unternehmen den lokalen Anforderungen angepasst.
„China hat seine eigenen Vertriebskanäle, seine eigenen sozialen Medien und seine eigenen Zahlungssysteme. In jedem dieser Bereiche müssen wir uns sowohl geschäftlich als auch organisatorisch an die Bedürfnisse des Marktes anpassen. Wir können nicht einfach Lösungen aus Europa kopieren“, fügt er hinzu.
Japan: stärkere Präsenz durch neue Vertriebswege
In Japan ist Vasco bereits seit 2021 aktiv. Als erstes Produkt wurde der Vasco Translator M3 über die Crowdfunding‑Plattform Makuake eingeführt. Heute betreibt Vasco eine eigene japanische Website, und die Übersetzungsgeräte sind auf großen Marktplätzen wie Amazon und Rakuten erhältlich.
Neben den Online-Kanälen soll in Zukunft die Offline-Präsenz gestärkt werden: So hat das Unternehmen seine Produkte auf der Expo 2025 in Osaka vorgestellt und sieht weiteres Wachstumspotenzial im stationären Handel.
„Obwohl Japan seit langem mit Technologie in Verbindung gebracht wird, ist es nach wie vor stark an den traditionellen Einzelhandel gebunden, weshalb wir unsere Präsenz auch in physischen Geschäften ausbauen wollen. Es ist eine Herausforderung, europäische Elektronikprodukte in Japan anzubieten. Unser Vorteil ist, dass japanische Kunden Produkte aus Europa sehr schätzen und ihnen vertrauen.“
Weitere Expansion im arabischen Raum in Aussicht
Aufgrund des starken Wettbewerbs, der anspruchsvollen Verbraucher und der zahlreichen lokalen Marken entscheiden sich europäische Unternehmen selten für eine Expansion nach Ostasien. Für Vasco ist die Entwicklung in dieser Region jedoch ein logischer Schritt. Die Nachfrage nach Übersetzungstechnologie ist global und Vascos Produkte relevant für Reisende, Geschäftsleute und alle, die grenzüberschreitend kommunizieren.
Nächster Wachstumsmarkt für Vasco: der arabische Raum.
„Wenn wir über Asien sprechen, denken wir auch an die vielversprechenden Märkte im Nahen Osten, wo die Vereinigten Arabischen Emirate bereits als unser Tor zur Region dienen.“ – Radosław Studnicki, Chief Operating Officer bei Vasco
Vasco ist in 26 Ländern in Europa, Asien und Amerika vertreten.



